Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

Das Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept, kurz ISEK, fasst die zentralen Entwicklungsziele für das Fördergebiet in einem Gesamtkonzept zusammen und bildet zugleich die formale Voraussetzung zur Förderung im Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. Ein wesentlicher Bestandteil der ISEK-Erarbeitung ist die Beteiligung aller bezirklichen Fachbereiche sowie der lokalen Akteure, Bewohner und Nutzer des Gebiets. Damit bildet das zu beschließende ISEK die Grundlage gemeinsamen Handelns.
Aufgrund seiner Funktion als Planungs- und Steuerungsinstrument kommt dem ISEK eine zentrale Bedeutung in der Stadtentwicklung zu. So wird mithilfe des ISEK ein ganzheitlicher, integrierter Planungsansatz unter Beachtung städtebaulicher, sozialer, kultureller, ökonomischer und ökologischer Handlungsfelder verfolgt und entsprechende Anpassungserfordernisse begründet.

Zudem können durch die Festlegung zeitlicher und inhaltlicher Prioritäten lösungsorientierte Maßnahmen entwickelt werden. Diese setzen wichtige Impulse für die Stadtentwicklung und dienen darüber hinaus der Initiierung von Akteursnetzwerken. Dadurch kann auch die Bündelung öffentlicher sowie privater Mittel und die Abstimmung von Maßnahmen untereinander erleichtert werden.

Die Erarbeitung und Umsetzung eines ISEK ist als eine interdisziplinäre Gemeinschaftsaufgabe zu verstehen, die über einen kommunikativen und kooperativen Handlungsrahmen verwaltungsinterne und -externe Akteure zusammenbringt. Durch die integrierte Herangehensweise ist die Erarbeitung eines ISEK ein vielfach bewährtes Instrument, den lokalen Herausforderungen mit einem zwischen öffentlichen und privaten Akteuren abgestimmten Handeln zu begegnen.
Eine kontinuierliche Fortschreibung des ISEK kann darüber hinaus einen langfristigen Orientierungsrahmen gewährleisten und auf neue Handlungserfordernisse reagieren.

Sieben Jahre sind seit Beginn der Festlegung vergangen, in denen die Vorbereitende Untersuchung (VU) mit den darin festgelegten Aktionsfeldern, Entwicklungszielen und Maßnahmen als Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept für das Gebiet fungierte.
Angesichts des vergangenen Zeitraums ist eine Überprüfung, Veränderung oder Fortschreibung der ursprünglichen Zielsetzungen geboten, da neben der Umsetzung von Maßnahmen weitere neue Themenfelder und Entwicklungen in Berlin-Moabit aufgetreten sind, die eine Aktualisierung des bisherigen Integrierten städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erfordern. Das vorliegende ISEK ist sich in diesem Fall also eine Fortschreibung und Konkretisierung der vorhandenen VU.


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